Wettervorhersage für Niedersachsen und Bremen mit Wetterwarnungen vom 02.01.2026
Wetter- und Warnlage für Niedersachsen und Bremen
ausgegeben von der Regional- und Seewetterzentrale in Hamburg
am Freitag, 02.01.2026, 20:30 Uhr
An der See sowie in Südniedersachsen zeitweise starke bis stürmische
Böen, an der See einzelne Sturmböen; örtlich starke Graupelgewitter;
verbreitet Frost und Glätte; gebietsweise Schneefall, im Harz
Schneeverwehungen
Wetter- und Warnlage:
Am Rande eines kräftigen Tiefs über der Ostsee wird mit einer
nordwestlichen bis westlichen Strömung eine zunehmend kalte Luftmasse
nach Niedersachsen und Bremen geführt.
WIND/STURM:
An der See anfangs noch Gefahr von Sturmböen um 80 km/h (Bft 9),
sonst meist starke bis stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h (Bft 7
und 8) aus Nordwest, im Laufe der Nacht zum Samstag nachlassender
Wind. In Südniedersachsen zeitweise Windböen, vereinzelt stürmische
Böen aus Südwest bis West.
Ab Samstagnachmittag an der See zunehmend Windböen aus nordwestlicher
Richtung, am Abend in Richtung Ostfriesland vorübergehend Gefahr von
Sturmböen und einzelnen schweren Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h
(Bft 9 und 10). In der Nacht zum Sonntag auch in Südniedersachsen
vorübergehend auflebender Wind mit stürmischen Böen aus westlicher
Richtung.
FROST/Glätte:
In der Nacht zum Samstag mit Ausnahme der Inseln leichter Frost bis
-4 Grad. Am Samstag im Bereich der Elbe sowie im Harz Dauerfrost bei
Werten um -1 Grad. In der Nacht zum Sonntag im Binnenland teils
mäßiger Frost um -6 Grad, sonst leichter Frost bis -4 Grad.
SCHNEE/SCHNEEVERWEHUNGEN:
Zeitweise Durchzug von Schneeschauern, teils mit Neuschneemengen bis
5 cm, bei kräftigeren Entwicklungen örtlich, vor allem in Staulagen
auch darüber. Insbesondere am Samstag tagsüber in einem breiten
Streifen von Ostfriesland über die Heide bis zum Wendland Gefahr von
markantem Schneefall bis 15 cm in 12 Stunden, lokal Mengen über 10 cm
in weniger als 6 Stunden (UNWETTER) nicht ausgeschlossen.
Im Harz anfangs sowie am Samstag zeitweise Gefahr von
Schneeverwehungen.
Gewitter:
Von der Nordsee her einzelne starke Gewitter mit Gefahr von
stürmischen Böen um 70 km/h (Bft 8). Daneben auch Graupel oder
Schnee, bei Gewitterdurchgang vorübergehend kräftig.
Das Wetter im Detail:
In der Nacht zum Samstag wechselnd bewölkt mit einzelnen
Schneeschauern. Glättegefahr. Tiefstwerte auf den Inseln frostfrei
bei +1 Grad, sonst -1 bis -4 Grad. Schwacher bis mäßiger, an der See
und im Harz teils auch starker West- bis Nordwestwind, an der See
anfangs vereinzelt Sturmböen.
Am Samstag wechselnd bewölkt mit Schneeschauern, im Bereich der Elbe
vorübergehend auch kräftiger Schneefall möglich. Daneben vereinzelt
Gewitter. Höchstwerte +1 bis +3 Grad, im Oberharz Dauerfrost bei -1
Grad. Schwacher bis mäßiger, an der See und im Bergland teils
frischer Wind aus westlichen Richtungen. In Richtung Ostfriesland
später Gefahr einzelner schwerer Sturmböen.
In der Nacht zum Sonntag wechselnd bewölkt mit einzelnen
Schneeschauern, Glätte. Tiefstwerte an der Küste um 0 Grad, sonst -2
bis -7 Grad. Schwacher, an der See und im Harz auch mäßiger bis
frischer Wind aus Nordwest bis West. In Ostfriesland anfangs Gefahr
einzelner schwerer Sturmböen.
Am Sonntag wolkig mit Schneeschauern. Auch tagsüber Glätte möglich
bei Höchstwerten um 0 Grad, auf den Inseln +3 Grad. Schwacher bis
mäßiger Südwest- bis Westwind.
In der Nacht zum Montag wechselnd bis stark bewölkt und insbesondere
an der Küste noch Schneeschauer und vereinzelt Gewitter. Tiefstwerte
zwischen 0 Grad an der Küste und -5 Grad im Harz. Glättegefahr.
Schwacher, an der Nordsee mäßiger Wind aus Südwest bis West.
Am Montag wolkig mit Schneeschauern. Auch tagsüber Glätte möglich bei
Höchstwerten von -4 Grad im Oberharz, sonst um 0 Grad, auf den Inseln
bis +3 Grad. Schwachwindig, auf den Inseln zeitweise mäßiger
Nordostwind.
In der Nacht zum Dienstag wechselnd bewölkt, vereinzelt noch
Schneeschauer und gebietsweise Nebel. Tiefstwerte zwischen -1 Grad an
der Küste und -6 Grad, im Bergland um -8 Grad. Glättegefahr.
Überwiegend schwachwindig.
Deutscher Wetterdienst, RSZ Hamburg / Julia I. Schmidt
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