Wettervorhersage für Deutschland mit Wetterwarnungen vom 02.02.2026
Wetter- und Warnlage für Deutschland
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Montag, 02.02.2026, 10:30 Uhr
Vormittags im Nordwesten und Südwesten, kommende Nacht im Südwesten
örtlich gefrierender Regen. Im Norden und Osten Dauerfrost, im
Nordosten nachts strenger Frost. An den Küsten steife bis stürmische
Böen.
Wetter- und Warnlage:
Am Rande eines Hochs über Skandinavien wird mit östlicher Strömung
kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenken
atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen.
Glätte / Glatteis:
Bis in den Vormittag hinein im Nordwesten sowie im Osten von
Baden-Württemberg lokal Glätte durch gefrierenden Regen oder
Sprühregen. Auch sonst, außer im Nordosten/Osten bzw. in den
Niede5rungen West- und Südwestdeutschlands, örtlich Glätte durch
Überfrieren.
Im Tagesverlauf nachlassende Glätte bzw.- Glatteisgefahr.
In der Nacht zum Dienstag im Südwesten und Westen aufkommender Regen.
Im Südwesten teils bis in tiefe Lagen, im Westen eher im Bergland
teilweise gefrierend mit Glatteisgefahr. Unwetter am ehesten im
Bereich Oberschwaben/Schwäbische Alb nicht ausgeschlossen.
Sonst nur örtlich Glätte durch geringen Sprühregen, etwas
Schneegriesel oder überfrierende Nässe.
Schnee:
Zunächst in den Höhenlagen der west- und südwestdeutschen
Mittelgebirge, im Tagesverlauf in der Mitte teils bis in tiefe Lagen
örtlich leichter Schneefall mit Glätte.
Frost:
Bis in den Vormittag hinein im Norden und Osten mäßiger Frost, im
Nordosten verbreitet strenger Frost bis -14 Grad.
Tagsüber im Norden und Osten leichter, im Nordosten mäßiger
Dauerfrost.
In der Nacht zum Dienstag im Nordosten wieder lokal strenger Frost,
sonst im Norden, Osten und in der Mitte sowie teils in höheren Lagen
im Südwesten leichter bis mäßiger Frost.
Wind:
Bis auf Weiteres an der See lebhafter und böiger Ost-Südostwind mit
steifen Böen (Bft 7). Vor allem auf den Inseln und an Abschnitten mit
auflandigem Wind auch stürmische Böen (Bft 8).
Auch in den Hochlagen einiger Mittelgebirge zunehmender Südostwind
mit steifen, exponiert stürmischen Böen (Bft 7 bis 8).
In der kommenden Nacht in den Kamm- und Gipfellagen der Mittelgebirge
vermehrt stürmische Böen, exponiert Sturmböen (Bft 8 bis 9). An den
Alpen später aufkommender Föhn.
Nebel:
Heute früh und In der Nacht zum Dienstag vom Süden und Südwesten bis
zur Landesmitte lokal Bildung dichter Nebelfelder.
Das Wetter im Detail:
Heute wolkig bis stark bewölkt, vor allem in Vorpommern und im Süden
teils auch längere Zeit sonnig. Im Nordwesten nur noch lokal etwas
Schnee oder gefrierender Regen, im Südwesten etwas häufiger Regen,
vor allem im Bergland örtlich gefrierend oder leichter Schneefall.
Sonst trocken. In der Nordosthälfte weiter Dauerfrost mit
Höchstwerten von -10 bis -2 Grad, sonst 0 bis +6 Grad, am Ober- und
Niederrhein +8 bis +10 Grad. Schwacher bis mäßiger Ostwind, im
Bergland und an den Küsten stürmisch.
In der Nacht zum Dienstag im Südwesten dichte Wolken und nachfolgend
Regen, teilweise gefrierend, in höheren Lagen etwas Schnee. Sonst
teils wolkig, gebietsweise gering bewölkt und niederschlagsfrei.
Lokal Nebel. Tiefstwerte entlang und westlich des Rheins örtlich um
+2 Grad, sonst 0 bis -5 Grad, in der Nordosthälfte -6 bis -14 Grad
mit den niedrigsten Werten in Vorpommern und der Uckermark.
Am Dienstag im Nordosten und im Alpenvorland ein Mix aus Sonne und
Wolken, trocken. Sonst oft stark bewölkt und vom Westen und Südwesten
bis in den östlichen Mittelgebirgsraum gebietsweise Regen, im
Übergangsbereich teils gefrierend mit Glatteisgefahr, teils Schnee.
Höchsttemperatur in der Nordosthälfte -7 bis 0 Grad, im Rest des
Landes 0 bis +8 Grad, am Oberrhein und Alpenrand bis +11 Grad. Im
Süden schwacher, sonst mäßiger und teils stark böiger Ostwind. An den
Küsten sowie in Hochlagen stürmisch. An den Alpen föhnig.
In der Nacht zum Mittwoch im Süden wolkig und niederschlagsfrei.
Sonst viele Wolken und gebietsweise Niederschlag, im Westen als
Regen, im Norden und Osten als Schnee, dazwischen teils gefrierender
Regen, weiterhin stellenweise Glatteisgefahr. Tiefsttemperatur im
Westen und Südwesten +3 bis -2 Grad, sonst -2 bis -7 Grad, im
Nordosten bis -10 Grad.
Am Mittwoch im Norden bedeckt mit abziehendem Schneefall, örtlich
gefrierender Sprühregen. Sonst zeitweise Sonne und trocken. Entlang
und östlich der Elbe weiter Dauerfrost bei -5 bis 0 Grad, in den
anderen Landesteilen 2 bis 9 Grad, am Niederrhein bis 11 Grad.
Schwacher bis mäßiger, an den Küsten stark böiger Ostwind.
In der Nacht zum Donnerstag überall Wolkenverdichtung und im Osten
aufkommender, teils kräftiger Schneefall. An der Grenze zu Polen
vorübergehend auch gefrierender Regen möglich. Sonst meist
niederschlagsfrei, örtlich Nebel. Tiefsttemperatur im Westen und
Südwesten +2 bis -3 Grad, ansonsten -2 bis -7 Grad.
Am Donnerstag in der Nordosthälfte bedeckt und in den Nordosten und
Norden vorankommende Schneefälle, gebietsweise kräftig, Maxima -4 bis
0 Grad. In der Südwesthälfte bei maximal 0 bis +8 Grad sonnige
Abschnitte, trocken. Zum Abend ganz im Westen regional etwas Regen.
Im Südosten schwacher Südostwind, sonst schwacher bis mäßiger, an den
Küsten frischer und in Böen stürmischer Ostwind.
In der Nacht zum Freitag viele Wolken, aber auch vorübergehend
Auflockerungen. Im äußersten Norden und Nordosten etwas Schnee, im
Südwesten lokal leichter Regen, im Schwarzwald ganz vereinzelt
gefrierend. In den anderen Landesteilen überwiegend
niederschlagsfrei. Örtlich Nebel. Vom Nieder- bis zum Oberrhein oft
frostfrei, sonst 0 bis -7 Grad.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Marcel Schmid
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