Wettervorhersage für Deutschland mit Wetterwarnungen vom 05.02.2026
Wetter- und Warnlage für Deutschland
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Donnerstag, 05.02.2026, 10:50 Uhr
Im Osten gebietsweise gefrierender Regen (vereinzelt UNWETTER). Im
Norden und Nordosten etwas Schnee. In der Nacht zum Freitag auch im
Nordosten allmählich Übergang in gefrierenden Regen (örtlich
UNWETTER).
Wetter- und Warnlage:
Am Rande eines Hochs über Skandinavien wird mit östlicher Strömung
kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenken
atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen.
Zum Wochenende können sich mildere Luftmassen bis in den Nordosten
ausbreiten.
GLÄTTE/GLATTEIS (teils UNWETTER) und Schnee:
In den östlichen Landesteilen gebietsweise gefrierender Regen,
vereinzelt auch noch. Von Sachsen nordwärts ausgreifend mit
nachlassenden Niederschlägen und ansteigenden Temperaturwerten im
Tagesverlauf allmähliche Entspannung.
Im Norden und Nordosten leichter Schneefall, mit wenigen Zentimetern
Neuschnee. Vor allem in Vorpommern und über Teilen der
schleswig-holsteinischen Ostseeküste auch markante Schneefälle mit
Mengen zwischen 5 und 10 cm innerhalb von 6 bis 12 Stunden,
vereinzelt bis 15 cm nicht ausgeschlossen.
In der Nacht auf Freitag auch im Nordosten allmählicher Übergang der
Niederschläge in gefrierenden Regen, Unwetter dort nicht
ausgeschlossen
Sonst kaum noch Niederschlag, aber im Osten aufgrund der kalten Böden
regional weiter erhöhte Glättegefahr durch Überfrieren.
Am Freitag von Südwesten übergreifend neuer Regen. Zum Nachmittag und
Abend von Nordhessen bis nach Ostwestfalen gefrierender Regen nicht
ausgeschlossen. In der Nacht auf Samstag über die Mitte langsam
weiter nordostwärts vorankommend. Unwetter nicht ausgeschlossen.
SCHNEEVERWEHUNG:
Im Laufe des Tages im Ostseeküstenbereich und Teilen
Schleswig-Holsteins vereinzelt Schneeverwehungen möglich. In der
Nacht auf Freitag wieder abnehmende Verwehungsgefahr.
Frost:
Heute im Norden Dauerfrost zwischen -3 und 0 Grad.
In der Nacht auf Freitag im Westen und Südwesten sowie von Sachsen
bis nach Südbrandenburg häufig frostfrei. Sonst verbreitet leichter
Frost zwischen 0 und -4 Grad.
Am Freitag bis zum Nachmittag überall Anstieg der Temperatur in den
positiven Bereich.
Wind:
Heute an den Küsten weiterhin steife bis stürmische Böen (Bft 7 bis
8) aus Ost bis Südost. Am Abend allmähliche Windabnahme. Nachts nur
noch an exponierten Küstenabschnitten Windböen (Bft 7).
Nebel:
Tagsüber vor allem im Thüringer Becken und allgemein im Bergland
durch aufliegende Wolken, schlechte Sichten, vereinzelt mit
Sichtweiten unter 150 m.
In der Nacht auf Freitag Ausweitung und Verdichtung der Nebelfelder
über der Mitte des Landes, regional Sichten unter 150 m. Auch im
Bergland weiter schlechte Sichten durch aufliegende Wolken.
Am Freitag nur zögernde Besserung der Sichtweiten.
Das Wetter im Detail:
Heute im Norden und Nordosten leichter Schneefall, im Osten
gebietsweise gefrierender Regen mit Glatteis und dadurch örtlich
Unwetter. Höchstwerte -3 bis +2 Grad. Im Südwesten und Westen wolkig,
teils heiter bei Höchstwerten von 2 bis 9, im Breisgau bis 11 Grad.
Im Norden teils mäßiger Ostwind, an der Küste steife bis stürmische
Böen. Sonst meist nur schwacher Wind aus Südost bis Ost.
In der Nacht zum Freitag im Westen und Süden teils aufgelockert
bewölkt, gebietsweise Nebel. Sonst stark bewölkt bis bedeckt und
oftmals niederschlagsfrei, im Osten und Nordosten gebietsweise
Schneefall oder gefrierender Regen, Unwetter wegen Glatteis weiterhin
möglich. Tiefstwerte +1 bis -5 Grad, ganz im Westen frostfrei.
Am Freitag am Nordrand der Mittelgebirge und an den Alpen
Auflockerungen, sonst meist dichte Bewölkung. Im Osten abziehender
Schnee und gefrierender Regen, im Süden und Westen etwas Regen, lokal
gefrierend. Höchstwerte in der Nordosthälfte 0 bis 4 Grad. Im Westen,
Südwesten sowie im Alpenvorland 5 bis 10 Grad, am Oberrhein bis 12
Grad. An den Küsten stark böiger Ostwind mit einzelnen steifen Böen.
In der Nacht zum Samstag bis zur Elbe vorankommender Niederschlag,
teils in gefrierenden Regen übergehend, dann erhöhte Glättegefahr. Im
Nordosten weitgehend niederschlagsfrei. Örtlich Nebel. Vom Westen bis
in den Süden bei 6 bis 0 Grad meist frostfrei, sonst frostig bei 0
bis -3 Grad.
Am Samstag im Norden, Osten und in der Mitte gebietsweise
Niederschläge, meist als Regen oder Sprühregen, teils auch als Schnee
oder gefrierender Regen. Glättegefahr. Im Westen und Südwesten
wechselnd bewölkt, teils auch längere sonnige Abschnitte, kaum Regen.
Erwärmung auf 1 bis 6 Grad in der Nordosthälfte, sonst 5 bis 14 Grad
mit den höchsten Werten im Breisgau. Schwacher bis mäßiger Wind aus
unterschiedlichen Richtungen, an der See teils frisch um Ost.
In der Nacht zum Sonntag im Süden und Südwesten teils aufgelockert
bewölkt und meist niederschlagsfrei, gebietsweise Nebel. Sonst
vielfach stärker bewölkt und im Osten etwas Schnee, Schneeregen oder
Regen, Glätte. Abkühlung auf 4 bis 0 Grad im Westen, sonst 0 bis -4
Grad.
Am Sonntag im Nordosten noch etwas Sprühregen, Schneeregen oder
Schnee, streckenweise weiter mit Glättegefahr. Sonst teils stark
bewölkt oder neblig-trüb, im Tagesverlauf im Westen und Südwesten
Auflockerungen. In diesen Gebieten sowie im südlichen Alpenvorland
Temperaturanstieg auf 5 bis 10 Grad, Höchsttemperaturen sonst meist
bei 0 bis 4 Grad. Schwacher, im Norden mäßiger Wind um Ost mit
steifen Böen an der See, exponiert stürmische Böen.
In der Nacht zum Montag im Nordosten ein paar Schneeflocken. Sonst
meist stark bewölkt oder hochnebelartig bedeckt, im Südwesten und
Süden anfangs klar, dort später teils dichter Nebel. Im Nordwesten
dichtere Bewölkung, teils etwas Sprühregen, vereinzelt Glätte. Im
Westen abseits des Berglandes weitgehend frostfrei, sonst Tiefstwerte
von 0 bis -5 Grad.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, M.Sc. Tanja Egerer
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