Wettervorhersage für Deutschland mit Wetterwarnungen vom 08.01.2026
Wetter- und Warnlage für Deutschland
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Donnerstag, 08.01.2026, 05:00 Uhr
Heute gebietsweise leichter, lokal auch mäßiger Schneefall. In der
Nacht zum Freitag von Südwesten aufkommende, teils kräftige
Schneefälle, nordostwärts ziehend. Teils mit Schneeverwehungen. In
der Mitte und im Süden auch gefrierender Regen.
Wetter- und Warnlage:
Deutschland gelangt zunehmend in den Einflussbereich atlantischer
Tiefdruckgebiete sowie deren Ausläufer. Dabei strömt mildere
Atlantikluft in den Süden und Westen, während es im Norden und Osten
kalt bleibt.
SCHNEEFALL/SCHNEEVERWEHUNGEN (teils UNWETTER):
Heute gebietsweise leichte Schneefälle mit 1 bis 5 cm Neuschnee,
kleinräumig im Norden sowie im Schwarzwald und an den Alpen auch
mehr.
Am Abend und In der Nacht zum Freitag von Südwesten erneut
aufkommende Schneefälle, rasch nordostwärts vorankommend und später
im Westen und Süden in Regen übergehend. Dabei vom Nordwesten über
die mittleren Landesteile bis nach Bayern verbreitet Neuschneemengen
zwischen 3 und 10 cm, in Staulagen bis 15 cm innerhalb von 9 bis 12
Stunden.
Am Freitag tagsüber im Norden und Osten weitere Schneefälle, später
auch in den westlichen Mittelgebirgen. Dabei nochmals 3 bis 10 cm,
lokal bis 15 cm Neuschnee. Vereinzelt auch unwetterartige Mengen bis
20 cm in 12 Stunden nicht ausgeschlossen.
Ab der Nacht zum Freitag im Norden sowie im Westen und Südwesten
stürmisch auffrischender Wind. Dadurch teils starke Schneeverwehungen
(UNWETTER).
GLATTEIS (teils UNWETTER):
Heute zunächst nur lokal Gefahr von gefrierendem Sprühregen mit
Glatteisgefahr.
Am Abend und In der Nacht zum Freitag beim Übergang von Schnee zu
Regen im Westen und Süden, am Freitag tagsüber auch in den mittleren
Landesteilen vorübergehend erhöhte Gefahr von gefrierendem Regen mit
Glatteisbildung.
WIND (teils UNWETTER):
In der Nacht zum Freitag im Norden sowie im Westen und Südwesten
deutlich auffrischender Wind. Dabei bis in die norddeutsche Tiefebene
sowie in tieferen Lagen des Westens und Südwestens Böen um 55 km/h
(Bft 7), an den Küsten, im unmittelbar angrenzenden Binnenland, in
höheren Lagen der Mittelgebirge und der Alpen sowie im äußersten
Westen und Südwesten Sturmböen zwischen 70 und 85 km/h (Bft 8, 9), in
exponierten Lagen schwere Sturmböen um 90 km/h (Bft 10). Auf
Helgoland sowie im Hochschwarzwald auch Orkanböen zwischen 105 und
130 km/h (Bft 11 bis 12). Im Norden Wind um Ost, sonst auf Süd bis
Südwest drehend.
Am Freitag anhaltender und teils noch verstärkender Wind.
Frost:
Heute anfangs verbreitet leichter bis mäßiger, im Osten und Südosten
auch strenger Frost.
Tagsüber in der Nordosthälfte meist Dauerfrost von -6 bis 0 Grad.
In der Nacht zum Freitag mit Ausnahme der tieferen Lagen des Westens
und Südwestens verbreitet leichter bis mäßiger Frost bis -8 Grad.
Das Wetter im Detail:
Heute von Vorpommern bis zur Lausitz noch etwas Sonne und meist
trocken. Sonst stark bewölkt bis bedeckt und stellenweise etwas
Schnee. Nachmittags und abends im Süden und Westen verbreiteter
Niederschlag, anfangs Schnee, später von Südwesten zunehmend in teils
gefrierenden Regen übergehend. Höchstwerte zwischen -6 Grad an der
Oder und +6 Grad am Oberrhein. Schwacher bis mäßiger Südost- bis
Südwestwind.
In der Nacht zum Freitag im äußersten Norden und Nordosten teils
wolkig, teils gering bewölkt und meist trocken. Sonst bedeckt und
nordostwärts ausbreitender, kräftiger Niederschlag. Vom Nordwesten
über die Mitte bis in den Südosten Schnee, sonst zunehmend Regen,
teils gefrierend. Tiefstwerte zwischen +5 Grad am Oberrhein und knapp
-10 Grad in Vorpommern. Im Südwesten stürmisch auffrischender
Südwestwind, im Küstenumfeld teils Sturmböen aus Ost.
Am Freitag an der Ostsee und südlich der Donau Auflockerungen, sonst
meist bedeckt mit teils kräftigen Niederschlägen. Im Norden und Osten
meist Schnee mit Verwehungen, sonst hauptsächlich im Bergland Schnee,
in tieferen Lagen Regen. Höchsttemperatur zwischen -6 Grad an der
Oder und bis 8 Grad am Oberrhein. Mäßiger bis frischer in Böen
starker, vor allem im Südwesten und im Norden stürmischer Wind, in
der Nordosthälfte aus Ost, in der Südwesthälfte aus Südwest.
In der Nacht zum Samstag meist stark bewölkt und verbreitet
schauerartige Niederschläge, auch im Süden und Westen allmählich
wieder bis in tiefere Lagen in Schnee übergehend. Abkühlung auf +3
bis -5 Grad, im Norden und Osten teils bis -9 Grad. Vor allem im
Küstenumfeld weiterhin stürmischer Ostwind.
Am Samstag im Norden wechselnd bewölkt und besonders im Küstenumfeld
Schneeschauer, allmählich abklingend, bei starkem bis stürmischem
Ostwind auch Verwehungen. Sonst bei dichter Bewölkung zögerlich in
die Südhälfte verlagernde Schneefälle, in tiefen Lagen anfangs teils
noch mit Regen vermischt. Höchstwerte zwischen -7 Grad im Osten und
bis +6 Grad am Rhein. Im Süden mäßiger und stark böiger Westwind.
In der Nacht zum Sonntag Richtung Alpen zurückziehender Schneefall,
im Norden und Osten einzelne Schneeschauer, sonst meist trocken und
gebietsweise Aufklaren. Tiefstwerte zwischen -3 bis -9 Grad, über
Schnee bei Aufklaren -10 bis -15 Grad, örtlich auch darunter.
Am Sonntag im Süden und Osten teils wolkig, teils freundlich, an den
Alpen nachlassende Schneeschauer. Im Westen und Norden längere
freundliche Abschnitte und meist trocken. Temperaturen zwischen -6
Grad im Thüringer Becken und bis +4 Grad am Oberrhein. Im Osten
zunächst mäßiger Nordwestwind, sonst schwachwindig.
In der Nacht zum Montag im Westen wieder wolkiger, sonst teils klar
und meist niederschlagsfrei. Abkühlung auf -5 bis -8 Grad im Westen,
sonst -8 bis -13 Grad, örtlich bei Aufklaren über Schnee auch
darunter.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Johanna Anger
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