Im Anschluss an die große Hitze krachts regional gewaltig. Ihr müsst mit Sturmböen und Hagel rechnen. Und mit erheblichen Regenmengen. Besonders heikel an der derzeitigen Wetterlage sind die quasi stehenden, die derzeit möglich sind.
Aktuell kracht es bereits am äußersten Ostrand des Sauerlands. Und das seit bereits etwa einer Stunde ohne nennenswerte Bewegung. Solche Phänomene haben wir extrem selten. Die Regenmengen, die dort an einem Ort herunterkommen, können immens sein. Schäden durch Hagel mit inbegriffen.
Ebenso kracht es schon im äußersten Norden in der Region Flensburg. Dort allerdings mit Zugrichtung Ost. Und da war es natürlich bei weitem nicht so heiß, wie weiter südlich.
DWD warnt den ganzen Westen
Derzeit warnt der DWD den gesamten Westen der Republik mit einer Vorwarnung. Zusätzlich Teile von Schleswig-Holstein mit einer Warnung sowie die Bereits erwähnte Region um Korbach. Zusätzlich gibt es bereits zwei weitere Warnpunkte in Arnsberg sowie in Neuwied im Westerwald.
Gewitter treten relativ plötzlich auf
Normalerweise haben die meisten Gewitter eine gewisse Zugrichtung, so dass eine genauere Prognose möglich ist. Da ist derzeit ein ganzes Band an der Niederländischen Küste in Richtung Nordost unterwegs, das aber wohl Deutschland verfehlen wird.
Die anderen Gewitter zum Beispiel im Sauerland brauen sich vor Ort zusammen und treten dann „relativ plötzlich“ auf. Also immer Vorsicht, wo sich heute Wolken zusammenbrauen. Badeseen oder Bäder am besten rechtzeitig verlassen.
Und für alle, bei denen es noch so richtig heiß ist: Viel trinken und langsam bewegen. Der Körper hat heute deutlich mehr zu tun als normal. Wer viel schwitzt sollte zudem unbedingt auf seinen Elektrolyt-Haushalt achten.