Wettervorhersage für Deutschland mit Wetterwarnungen vom 06.09.2026
Wetter- und Warnlage für Deutschland
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Sonntag, 06.09.2026, 19:11 Uhr
Zunächst ruhiges und warnfreies Hochdruckwetter! Am Montag vor allem
ausgehend von den zentralen und süddeutschen Mittelgebirgen einzelne
starke Gewitter möglich.
Wetter- und Warnlage:
Ruhiges Hochdruckwetter. Dabei kann sich die eingeflossene Meeresluft
weiter erwärmen. Ab Montag sorgen Tiefausläufer eines Tiefs bei
Schottland wieder zunehmend für wechselhaftes Wetter.
Gewitter:
Am Montag im Tagesverlauf vor allem ausgehend von den zentralen und
süddeutschen Mittelgebirgen einzelne, teils kräftige Gewitter
möglich. Dabei Gefahr von Starkregen und stürmischen Böen, nachts
abklingend.
Am Dienstag im Süden ausgehend vom Bergland erneut einzelne Gewitter
mit Starkregen gering wahrscheinlich.
Wind:
In der Nacht zum Dienstag an der Nordsee aufklebender Südwestwind und
im Verlauf auflandig einzelne steife Böen bis 60 km/h (Bft 7).
Das Wetter im Detail:
Heute Nacht in der Südosthälfte gering bewölkt, teils klar,
niederschlagsfrei. Sonst aufziehende Quellbewölkung und im Westen und
Südwesten sowie im Küstenumfeld örtlich einzelne Schauer.
Temperaturrückgang auf 16 bis 9 Grad unter den aufziehenden Wolken,
sonst 10 bis 5 Grad.
Am Montag wechselnd, regional teils auch stärker bewölkt, im Süden
auch länger sonnig. Gebietsweise Schauer, ausgehend von den zentralen
und südlichen Mittelgebirgen auch kurze Gewitter möglich. Erwärmung
auf 21 Grad auf Usedom und bis 33 Grad am Oberrhein. Mäßiger, im
Bergland und an der See auch stark böiger Wind aus südwestlichen
Richtungen.
In der Nacht zum Dienstag vom Nordwesten südostärts ausgreifende
dichtere Bewölkung und bevorzugt von Ostfriesland und dem Emsland bis
nach Schleswig-Holstein gebietsweise schauerartiger Regen. In der
zweiten Nachthälfte auch im Westen etwas Regen möglich. In der
Südosthälfte gering bewölkt, teils klar, meist niederschlagsfrei.
Abkühlung auf 17 bis 11 Grad.
Am Dienstag vom Schwarzwald und den Alpen bis nach Sachsen bei
wenigen Wolken vielfach sonnig, im Tagesverlauf über den Bergen
Quellwolken und lokal einzelne Hitzegewitter nicht ausgeschlossen. In
der Nordwesthälfte dagegen stark bewölkt, teils bedeckt und zunehmend
regnerisch. Im Süden nochmals heiße Höchstwerte von 29 bis 33 Grad,
sonst 19 bis 29 Grad mit den niedrigsten Werten an der Nordsee. Im
Süden abseits von Gewittern schwachwindig, sonst mäßiger im
Nordwesten auch stark böig auffrischende Südwestwind.
In der Nacht zum Mittwoch wolkig, vom Westen in den Nordosten auch
stark bewölkt. Dort regnerisch, an der Nordsee Schauerwetter. Im
Süden vereinzelt teils kräftige Gewitter mit Starkregen und Hagel.
Abkühlung auf 17 bis 13 Grad im Süden, sonst 14 bis 9 Grad.
Am Mittwoch in der Südwesthälfte überwiegend stark bewölkt, teils
auch bedeckt und teils längere Zeit schauerartig verstärkter Regen,
südlich der Donau vereinzelt auch noch kräftige Gewitter. Sonst
wechselnd bewölkt und vor allem im Nordseeumfeld Schauer sowie
einzelne Gewitter. Mit Höchstwerten von 17 bis 22 Grad merklich
kühler als zuvor. Mäßiger, im Nordwesten und Westen auch frischer
Wind aus West bis Südwest, an der Nordsee steife bis stürmische Böen.
In der Nacht zum Mittwoch an der Küste weitere Schauer, an der
Nordsee auch kurze Gewitter. Südlich der Donau aus dichter Bewölkung
weiter teils kräftiger Regen, langsam zu den Alpen ziehend. Sonst
gering bewölkt oder klar, meist niederschlagsfrei. Temperaturminima
12 bis 6, an der See um 13 Grad.
Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl.-Met. Lars Kirchhübel
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