Wettervorhersage für Deutschland mit Wetterwarnungen vom 06.01.2026


Wetter- und Warnlage für Deutschland
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale in Offenbach
am Dienstag, 06.01.2026, 05:00 Uhr

Vom Südwesten in den Nordosten sowie im Nordseeumfeld etwas Schnee,
Glätte, vielerorts Dauerfrost, in der Südosthälfte nachts strenger
Frost. An der Nordsee windig.

Wetter- und Warnlage:
Im Süden unter Hochdruckeinfluss meist ruhiges Winterwetter. Im
Norden und zeitweise in der Mitte sorgen Tiefs über der Nordsee und
den Britischen Inseln sowie deren Ausläufer für einen leicht
unbeständigen Wettercharakter.

SCHNEEFALL/Glätte:
Heute Früh vom Südwesten über Mitteldeutschland in den Nordosten
gebietsweise Schnee, weiter abschwächend. Im Nordseeumfeld
Schneeschauer. Dabei meist nur bis 3 cm, im Stau der Berge lokal bis
5 cm Neuschnee in 3 bis 6 Stunden. Glättegefahr.

Tagsüber im Küstenumfeld, teils ins angrenzende Binnenland
ausgreifende Schneeschauer, teils kräftig. Dabei 1 bis 3 cm
Neuschnee, räumlich sehr eng begrenzt bis 6 cm Neuschnee binnen
weniger Stunden möglich.
Sonst im Tagesverlauf nur ganz vereinzelt schwache Schneeschauer oder
ein paar Flocken ohne nennenswerte Neuschneeauflage. Gebietsweise
Glätte durch Neuschnee oder Schneematsch.

In der Nacht zum Mittwoch zunächst allenfalls in Teilen von
Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern noch weitere
Schneeschauer, in Nordfriesland auch kräftiger. Dort bis 5 cm
Neuschnee in 6 bis 12 Stunden, sonst kaum Schneezuwachs. Ausgangs der
Nacht im äußersten Nordwesten aufkommender Schneefall, Glätte.

Frost:
Heute Früh verbreitet leichter bis mäßiger, in der Südosthälfte
häufig strenger Frost unter -10 Grad, in Alpennähe teils sehr
strenger Frost unter -15 Grad.
Tagsüber mit Ausnahme des äußersten Nordwestens, Teilen NRWs und dem
Mittelrheingraben erneut verbreitet Dauerfrost zwischen 0 und -5
Grad, im Süden unter Hochnebel um -6 Grad.

In der Nacht zum Mittwoch im Norden und Nordwesten leichter, sonst
mäßiger Frost bis -10 Grad, im Süden sowie dem östlichen und
südöstlichen Bergland vielerorts wieder strenger Frost zwischen -10
und -18 Grad.

Wind:
An der ostfriesischen Küste heute zeitweise steife Böen bis 60 km/h
(Bft 7).

Gewitter:
Im Nordseeumfeld sowie dem angrenzenden Binnenland heute erneut
einzelne kurze Gewitter mit Graupel, Schnee und starken bis
stürmische Böen zwischen 50 und 70 km/h (Bft 7 bis 8) um West
möglich.

Das Wetter im Detail:
Heute Früh vom Südwesten über Mitteldeutschland in den Nordosten bei
wechselnder bis starke Bewölkung etwas Schnee, nachlassend, im
Nordseeumfeld Schneeschauer. Im Westen überwiegend dicht bewölkt,
kaum Flocken, im Süden und in Teilen des Ostens gering bewölkt oder
klar, weitgehend niederschlagsfrei. Tiefstwerte -1 und -10 Grad, in
der Südosthälfte bei klarem Himmel bis -17 Grad, in Alpentälern
mitunter noch kälter.
Tagsüber im Küstenumfeld bei vielen Wolken erneut schauerartige
Schneefälle, teils kräftig, an der Nordsee lokal kurze
Wintergewitter. Sonst teils hochnebelartig bewölkt, teils heiter bis
wolkig und ganz vereinzelt etwas Schnee oder Schneegriesel.
Höchstwerte -7 bis +2 Grad, mit den höchsten Werten am Rhein und der
Nordsee. Im Norden und Nordwesten mäßiger, an der See auch stark
böiger Südwestwind, ansonsten schwachwindig.
In der Nacht zum Mittwoch zunächst im Küstenumfeld wolkig und noch
einzelne Schneeschauer, sonst teils wolkig oder gering bewölkt, teils
hochnebelartig bedeckt, niederschlagsfrei. Ausgangs der Nacht im
Nordwesten aufziehende dichte Bewölkung mit etwas Schneefall, Glätte.
Tiefstwerte je nach Bewölkung zwischen -1 und -10, im Süden sowie dem
östlichen und südöstlichen Bergland teils strenger Frost bis -16
Grad.

Am Mittwoch vom Nordwesten und Westen langsam ostwärts ausgreifende
dichte Bewölkung mit Schneefall, am Abend etwa eine Linie
Kiel-Vorderpfalz erreichend, nahe den Niederlanden teils Regen oder
Schneeregen, Glättegefahr. Sonst heiter bis wolkig, gebietsweise auch
sonnig, trocken. Im Westen und Nordwesten sowie entlang des Rheins
Höchstwerte von -2 bis +2 Grad, sonst vielfach Dauerfrost zwischen -7
bis 0 Grad. Dazu in der Nordwesthälfte mäßiger, an den Küsten
frischer und stark böiger Südwind, an der Nordsee starke bis
stürmische Böen, sonst meist schwachwindig.
In der Nacht zum Donnerstag rasch in den Osten und Südosten
ausgreifend starke Bewölkung sowie ostwärts etwa bis auf die Linie
Rostock-Dresden vorankommende schauerartige Schneefälle. Im äußersten
Nordwesten nachlassende Niederschläge zunehmend als Regen oder
Schneeregen, Glätte. Tiefstwerte von Nordwest nach Südost zwischen +1
und -10, vom südlichen Brandenburg bis zum Alpenrand bis -16 Grad.

Am Donnerstag vielfach dichter bewölkt und nur regional bevorzugt im
Osten vorübergehend auflockernd. Dabei zunächst in der Osthälfte
schauerartige Schneefälle, nachlassend und langsam ostwärts
abziehende. Ab dem Nachmittag von Südwesten neue, teils kräftige
Niederschläge, anfangs als Schnee, in tiefen Lagen in
Regenübergehend, teils gefrierend mit Glatteisgefahr. Höchstwerte
zwischen -5 Grad an der Oder und bis +6 Grad im Breisgau. Schwacher,
später im Westen auffrischender, von Südost auf Südwest drehender und
im Bergland stark böiger Wind.
In der Nacht zum Freitag weiter ost- bis nordostwärts ausbreitender
Niederschlag, im Norden und Osten durchweg Schnee, sonst im Verlauf
in tiefen sowie mittleren Lagen in Regen übergehend, Glatteisgefahr.
Im Nordosten noch niederschlagsfrei. Tiefstwerte -7 bis 0, im Westen
und Südwesten in tieferen Lagen um +2 Grad. Weiter auffrischender
Südwestwind mit steifen bis stürmische Böen im Südwesten und
Sturmböen auf den Bergen und an der Nordsee.

Am Freitag unbeständig mit teils kräftigen Niederschlägen. Im Norden
und Osten meist durchweg Schnee mit Verwehungen, sonst im Bergland
Schnee und in tiefen Lagen meist Regen, im Südwesten bis in höhere
Lagen Tauwetter. Höchsttemperaturen zwischen -4 Grad an der Oder, +2
Grad in Kassel, Erfurt und Passau, um +5 Grad in Köln, Frankfurt und
München sowie bis +10 Grad im Breisgau. Mäßiger, später starker und
von Südost auf Südwest drehender Wind, im Westen und Südwesten mit
Sturmböen bis in tiefe Lagen, im Bergland schwerer Sturm. An der See
Sturmböen aus Ost bis Südost.
In der Nacht zum Samstag verbreitet schauerartiger Schneefall, im
Westen und Südwesten in tieferen Lagen teils noch Regen oder
Schneeregen, sonst wieder zunehmend Schnee. Abkühlung auf +1 bis -7
Grad, am Oberrhein um +2 Grad. Streckenweise Glätte. Weiterhin windig
mit Sturmböen an der See und in höheren Berglagen.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach, Dipl. Met. Lars Kirchhübel


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